VITA Horst Gläsker
1949
in Herford (Deutschland) am 21. März 1949 geboren
seit 1966
Plakatmaler und Musiker
1969
Militärdienst
1970
Religiöse Bilder und Phantasiebilder, Bluesmusik
1972
Wutausbruch gegen öffentliche Gebäude
1973 - 1979
Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Untersberger, Richter, Götz und Hüppi
1978
Teppichmalerei und Malen an großen Tapetenwänden
1981
Adlerobjekte
1982
Ausschneideobjekte mit Positiv-Negativ-Formen
1983
Arbeit an der „Welt-Liebes-Kuppel“ und Gastdozent an der Kunstakademie Münster
1985
Heirat mit Margret Masuch; Wand- und Brunnenmosaike
1986
Tutti-Colori Bilder
1988
Gastprofessur an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig
1990
27 m langes Sphärenbild und Tor der vier Urelemente
1990
Kuppel-Installation bei der Internationalen Biennale der Papierkunst in Düren
1995
Tischkonzert in Düsseldorf
1996
Lebende Bilder im Museum der Bildenden Künste in Leipzig
1997
Entwürfe für die Expo in Hannover und Kapellen in Gelsenkirchen
1999
Professur an der Kunsthochschule in Kassel
2000
Kunst am Bau der Paracelsus-Klinik in Marl
Wer einmal sein Tischkonzert sehen und hören konnte, hat miterlebt, wie Horst Gläsker in Aktion sich selbst an seinem bemalten Tisch mit Hilfe zweier Holzstäbe in ein Gesamtkunstwerk verwandelte. Seine Malerei, seine Musik und er selbst sind untrennbar verbunden, und er erfindet dafür eine ganz eigene Sprache, wobei oft das Ein- und Ausatmen den Rhythmus angibt und wo die Bewegung zwischen Leere und Fülle, Chaos und Ordnung Spannung erzeugt.
Einzelausstellungen seit 1979 in:
Wuppertal, Mönchengladbach, Aachen, Köln, Zürich, Düsseldorf, Berlin, Osnabrück, München, Wien, Brüssel, Hamm
Präsentationen in öffentlichen Sammlungen u.a.:
Sammlung Ludwig; Musée d’Art Moderne, Paris
Kunstmuseum, Düsseldorf; Groninger
Museum: Neue Galerie, Graz
Kunstmuseum Chur: Kunstverein Stuttgart
Bonnefantenmuseum, Maastricht
Von der Heydt-Museum, Wuppertal
Kunsthalle Recklinghausen
Kunsthistorisches Museum, Osnabrück
Deichtorhallen, Hamburg
Literatur:
Horst Gläsker - Malerei und Skulptur, Katalog Gustav Lübcke Museum, Hamm 1990