. .

VITA Piero Dorazio

Geboren: 29. Juni 1927 in Rom
Gestorben: 17. Mai 2005 in Perugia
Studium der Architektur und Malerei in Rom und 1947/48 an der Ecole Superieure in Paris.
In Paris begegnet er Arp, Braque, Corbusier, Delaunay, Herbin, Léger, Picabia, Poliakoff, Vantongerloo und Vasarely, später auch Matta, Matisse, Miro und Izara.
1947 „Manifesto del formalismo - Forma 1“ gegen den sozialistischen Realismus
1949 Reisen nach Österreich und Deutschland
1950 Er lernt Marc Rothko kennen
1951 Rauschenberg und Twombly besuchen Dorazio
1953 Fahrt für ein Jahr in die USA
1959 Reisen nach Deutschland, wo er Mack, Piene und Uecker trifft, anschließend besucht er Agam, Klein und Soto in Paris
1960-70 Dozententätigkeit an der University of Pennsylvania in Philadelphia
1972-77 Umbau eines alten Klosters zum Wohnatelier
1985 Beginn mit Weinanbau
1992 Ausstellung im Kunstverein, Ludwigshafen
1998 Ausstellung im PAC Padiglione d’Arte Contemporanea, Mailand
2001 Ausstellung im Museum für Moderne Kunst, Bozen

Dorazio beschäftigt sich neben der Malerei mit der Erstellung von Bühnenbildern und Skulpturen; außerdem schreibt er Aufsätze über Kunst.

Er erhielt unzählige Auszeichnungen, über 100 Einzelausstellungen seit 1946.

Seine Werke werden u.a. in Museen der folgenden Städte präsentiert:
Amsterdam, Ancona, Bari, Basel, Berlin, Buffalo, Cleveland, Detroit, Düsseldorf, Krakau, Leverkusen, Locarno, London, Mailand, Milwaukee, Minneapolis, New York, Prag, Rom, St. Gallen, Stockholm, Turin, Venedig, Washington D.C., Wien, Zagreb