Vita von Gottfried Helnwein


8. Oktober 1948
geboren in Wien

ab 1965

Studium an der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien

ab 1969

Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Er bekam den Kardinal-König-Preis, den Meisterschul-Preis sowie Theodor-Körner-Preis. Die Film-Dokumentation "Helnwein", 1984 (Regie Peter Hajek, Co-Produktion ORF, ZDF) erhielt den Adolf-Grimme-Preis, den Eduard Rhein- Preis und den Goldenen Kader der Stadt Wien.

Helnwein wurde in den 1970er Jahren vor allem durch seine hyperrealistischen Bilder von verwundeten und bandagierten Kindern bekannt, und die Darstellung des Kindes ist auch das zentrale Thema seiner Arbeit geblieben.
Er arbeitet mit den unterschiedlichsten Techniken und Stilmitteln. Neben der Zeichnung, Aquarell-, Acryl- und Ölmalerei und verschiedenen Mischtechniken ist seit den 1980er Jahren vor allem die Fotografie eines der wichtigsten Medien, oft in Verbindung mit Performances.
Seit den 1990er Jahren konzentriert er sich neben der Malerei mehr und mehr auf digitale Fotografie und großformatige Installationen im öffentlichen Raum, meistens mit einem sozialen oder gesellschaftspolitischen Anliegen.

Ab Ende der 1990er Jahre beginnt er auch Videos in seine Arbeit miteinzubeziehen.
Er schuf Bühnenbilder für Maximilian Schell (Los Angeles Opera), Jürgen Flimm
(Hamburgische Staatsoper), Hans Kresnik (Volksbühne Berlin, Staatstheater Stuttgart, Deutsches Schauspielhaus Hamburg), Gregor Seyffert (Robert Schumann-Festival Düsseldorf) und Gert Hof (Hamletmaschine von Heiner Müller, Berlin, München).

1985
Einzelausstellung in der Albertina, Wien
Rudolf Hausner schlägt Helnwein als seinen Nachfolger für die Leitung der
Meisterklasse für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien vor, aber Helnwein übersiedelt nach Deutschland.

1988
zur Erinnerung an die so genannte "Reichskristallnacht" 1938 errichtet Helnwein in Köln die 100 Meter lange Installation "Neunter November Nacht" zwischen Museum Ludwig und Kölner Dom.
Zusammenarbeit mit Hans Kresnik an dem choreographischen Drama "Macbeth"
nach William Shakespeare, welches mit dem Theaterpreis Berlin ausgezeichnet
wird.

1989
Einzelausstellung im Folkwang Museum, Essen.

1997

Helnwein übersiedelt nach Irland.
Im gleichen Jahr findet die bis dato umfangreichste Helnwein-Retrospektive im
Russischen Museum in St. Petersburg statt.

2000
Ausstellungen im San Francisco Museum of Modern Art und im Los Angeles
County Museum of Art.

2001
gestaltet er für die Hamburgische Staatsoper das Bühnenbild für die Oper "Rake's Progress" von Igor Strawinsky, Regie: Jürgen Flimm.

2002

etabliert er ein Atelier in Los Angeles.

2003

Premiere der Helnwein-Dokumentation "Neunter November Nacht" im Museum of Tolerance, Simon Wiesenthal Center, Los Angeles. Zusammenarbeit mit Marilyn Manson und Sean Penn an experimentellen Video-und Filmprojekten.

2004
"The Child", die Helnwein-Retrospektive in der Legion of Honor, San Francisco Fine Arts Museum wird von 130.000 Besuchern gesehen.
Der San Francisco Chronicle bezeichnet die Schau als beste Ausstellung eines
lebenden Künstlers im Jahr 2004.
Helnwein erhält die irische Staatsbürgerschaft.

2005
Zusammenarbeit mit Maximilian Schell an der Oper “Der Rosenkavalier” von Richard Strauss für die Los Angeles Opera. Dirigent: Kent Nagano.
“Beautiful Children”, Einzelausstellung im Ludwig Museum Schloss Oberhausen
und im Wilhelm-Busch-Museum Hannover

2006
Retrospektive im Lentos Kunstmuseum Linz

2008
Retrospektive im Nationalen Kunstmuseum in Peking.
Gottfried Helnwein lebt und arbeitet in Irland und Los Angeles.

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