Vita von Günther Förg


1952
in Füssen (Deutschland) am 05. Dezember 1952 geboren

2013
am 05. Dezember 2013 gestorben

 

1973 - 1979
Studium an der Akademie in München bei Karl Fred Dahmen

Günther Förg:
„Es ist mir überaus wichtig, Naivität zu bewahren. Immer wieder in etwas reinzurutschen, aus einer Not eine Tugend zu machen.
Freilich gibt es immer wieder Programme in der Kunst. Marinetti zum Beispiel, oder die Postmoderne. Ich versuche, da genau entgegenzugehen.“

Das Oeuvre von Günther Förg umfasst in einem ersten Überblick ein gestalterisch vielschichtiges Korpus von Zeichnungen, Aquarellen und grafischen Arbeiten, ein breites Spektrum von malerischen Formulierungen auf unter- schiedlichsten Bildträgern, einen gewaltigen Fundus von Fotografien und einen ganzen Komplex von zumeist in Bronze gegossenen plastischen Werken, und als zentraler Aspekt dieser Kunst kommt dazu die Wandmalerei.

Förg schafft einen betont emotionalen Raum. Es handelt sich zumeist um
monochrome Setzungen, welche durch nichts als die fast immateriell in dieser
ausstrahlenden Reflexion der Farbe geschaffen wird.

Johannes Gachnang sieht in den Arbeiten von Förg einen neuen Ansatz, eine Art von Annäherung an Konzepte der Ornamentik und der Volkskunst. Dem widerspricht Ulrich Loock ausdrücklich, indem er diese Bilder als Resultate eines für Günther Förg typischen Umgangs mit dem Konzept der Moderne verstanden haben will, eine Auseinandersetzung mit Piet Mondrian, Barnett Newman, Jean Fautrier, Lucio Fontana oder Blinky Palermno. Und großartig ist dabei, dass Förg diese Auseinandersetzung mit den faszinierendsten Leistungen dieses Jahr- hunderts gewissermaßen als oberflächlicher Flaneur angeht, die Sache darum in einer Art von Schwebe zu halten versteht - in einer vibrierenden Erregtheit, die noch immer zu beunruhigen vermag.

Einzelausstellungen seit 1974 in:
München, Amsterdam, Stuttgart, Ulm, Köln, Hamburg, Bonn, Düsseldorf, Antwerpen, Bern, Münster, Frankfurt, Brüssel, Marseille, Krefeld, Berlin,
St. Etienne, Rennes, Paris, Rom, New York, Lund, Minneapolis, Den Haag, London, Genf, Chicago, Rotterdam, Gent, Graz, Kassel, Boston, Mailand, Turin, Osaka, Dallas, Kopenhagen, Augsburg, Bregenz

Literatur:
Günther Förg: Verzeichnis der Arbeiten seit 1973, München, 1987
Günther Förg: gesamte Editionen, the complete editions, 1974-1988, hrsg. von
Gisela Capitain, Stuttgart, 1989
Günther Förg: Druckgraphische Serien, Kat. Kunstmuseum Bonn, 1994
Schneider, Eckhard (Hrsg.): Förg, Katalog Kunsthaus Bregenz, 2001

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